Bundespolizei verhaftet flüchtigen 21-Jährigen im Halberstädter Bahnhof
Am 14. Oktober kontrollierte die Bundespolizei im Halberstädter Bahnhof einen 21-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Erschleichens von Leistungen lag. Er wurde verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am Mittwoch, den 14. Oktober 2026, gegen 11:00 Uhr, fiel eine Streife der Bundespolizei im Bahnhof Halberstadt einen 21-jährigen Mann auf, der bereits wegen mehrerer Delikte in Erscheinung getreten war.
Bei der anschließenden Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund einen offenen Haftbefehl gegen ihn wegen Erschleichens von Leistungen in sieben Fällen vorlag.
Der Mann war im Januar 2026 vom Amtsgericht Dortmund zu einer Geldstrafe von 700 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden, hatte diese jedoch nicht bezahlt und war seitdem flüchtig.
Im August 2026 hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund daher den Haftbefehl gegen ihn erlassen, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen.
Am Bahnhof wurde der Mann von den Bundespolizisten verhaftet und in das Bundespolizeirevier gebracht, um die weiteren Schritte einzuleiten.
Da er die Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt, um eine 35-tägige Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten.
Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg informierte abschließend die zuständige Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls.
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