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Großbrand in Dresden-Cossebaude: Einfamilienhaus in Flammen, Nachbargelände evakuiert

Ein Großbrand hat am 10. September 2026 ein Einfamilienhaus in der Cossebaude in Dresden verschlungen. Starke Winde gefährdeten ein benachbartes Gebäude, das vorsorglich evakuiert wurde. Die Feuerwehr kämpfte mit erheblichen Wasserversorgungsproblemen.

DresdenSamstag, 17. Oktober 2026, 00:25 UhrVon der Meine-Heimat-24-Redaktion
Bild zur Nachricht: Großbrand in Dresden-Cossebaude: Einfamilienhaus in Flammen, Nachbargelände evakuiert
Symbolfoto: Dresden · Wikimedia Commons

Ein Feuer brach am 10. September 2026 gegen 01:09 Uhr in einem Einfamilienhaus in der Liebknechtstraße, Cossebaude, aus und breitete sich rasch bis zum Dach aus.

Starke Winde verstärkten das Feuer und ließen die Flammen in Richtung eines unmittelbar angrenzenden Wohngebäudes springen. Um Schlimmeres zu verhindern, wurden die Bewohner des Nachbargeländes vorsorglich evakuiert und brachten sie in einen Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe unter.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden rückten mit einem Großaufgebot an, darunter Einheiten aus Übigau, Löbtau, Altstadt sowie Stadtteilfeuerwehren wie Klotzsche, Gompitz und Cossebaude.

Die Löschwasserversorgung gestaltete sich zunächst schwierig, da nur unzureichend Wasser zur Verfügung stand. Daraufhin wurden Tanklöschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert, um einen kontinuierlichen Pendelverkehr mit Löschwasser zu gewährleisten.

Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl von außen über zwei Drehleitern als auch von innen mit vier handgeführten Strahlrohren. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung mussten die Trupps regelmäßig abgelöst und durch zusätzliche Einsatzkräfte ersetzt werden.

Starke Rauchentwicklung und Funkenflug führten dazu, dass die Feuerwehr eine Bevölkerungswarnung über Warn-Apps und soziale Medien veröffentlichte. Anwohner im Umkreis von 500 Metern wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Bewohner des brennenden Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt, blieben jedoch stark beeinträchtigt. Sie fanden initially Unterschlupf bei Verwandten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der betroffene Bereich um die Karl-Liebknecht-Straße, Albertplatz und Weinbergstraße blieb während der Löscharbeiten voll gesperrt.

Der Einsatz zog sich mehrere Stunden hin, über 70 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die genaue Schadenshöhe und weitere Folgen wurden noch nicht beziffert.

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