Polizei Bremen stoppt Raser - zehn Anzeigen, Bußgelder bis 6.300 Euro
Die Polizei Bremen hat in der Woche vom 15. bis 17. Oktober 2026 eine gezielte Kontrolle von Rasern und Posern durchgeführt. Zehn Fahrzeuge wurden überhöhte Geschwindigkeiten vorgeworfen, Bußgelder von rund 6.300 Euro drohen den Fahrern.

Am Donnerstagabend fiel auf der Oldenburger Straße ein 23-Jähriger BMW-Fahrer auf, der mit 92 km/h in einer 50er-Zone unterwegs war. Er erwartet ein Bußgeld von 640 Euro und ein Monat Fahrverbot.
Nur wenige Stunden später misste die Polizei auf der A27 ein 22-jähriger VW-Fahrer mit 191 km/h in einer 120er-Zone. Für ihn stehen 1.400 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot an.
Eine 25-jährige BMW-Fahrerin wurde mehrfach auf der Hochstraße Breitenweg mit 102 km/h in einer 50er-Zone erfasst. Sie muss mit 1.760 Euro Bußgeld und drei Monaten Fahrverbot rechnen.
Am Freitagabend wurde ein 35-jähriger Mercedes-Fahrer auf der Bremerhavener Straße erheblich zu schnell gemessen. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis in Deutschland. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil er zuvor bereits mehrfach aufgefallen war.
Insgesamt wurden in der genannten Zeitspanne zehn Anzeigen erteilt, die insgesamt Bußgelder von etwa 6.300 Euro nach sich ziehen.
Die Polizei Bremen kündigte an, die Kontrollen auch künftig fortzusetzen. Überhöhte Geschwindigkeit gilt als eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle.
Besonders bei Dunkelheit und nassen Straßen können bereits geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen das Risiko von Unfällen stark erhöhen. Die Polizei mahnt daher: Fuß vom Gas, bevor aus einer schnellen Fahrt ein folgenschwerer Unfall wird.
Für Rückfragen steht die Pressestelle Polizei Bremen unter [email protected] zur Verfügung.
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