Polizei kontrolliert Kriminalitätsschwerpunkte in Kölns Innenstadt
Am Donnerstag kontrollierten Polizei und Behörden in Köln Kioske, Imbisse und Spielhallen als Teil der Aktion "Fokus Sicherheit".
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Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, führten Polizei Köln und fünf weitere Behörden im Rahmen des Projekts "Fokus Sicherheit" Kontrollen in der Innenstadt und im rechtsrheinischen Stadtgebiet durch.
An der Einsatzaktion nahmen 90 Polizistinnen und Polizisten in Uniform und Zivil teil, die insgesamt 134 Personen überprüften.
84 Platzverweise wurden erteilt, zwei Männer im Alter von 30 und 33 wurden in Gewahrsam genommen, weil sie sich trotz Betretungsverbots auf dem Ebertplatz aufgehalten hatten.
Bei den Kontrollen wurden zwei Strafverfahren wegen Unterschlagung und mehrere Verfahren gegen das Arzneimittelgesetz sowie das Konsumcannabisgesetz eingeleitet.
Im rechtsrheinischen Stadtgebiet sicherten Polizisten illegale THC-haltige Vapes sich.
Parallel überprüften Mitarbeitende der beteiligten Behörden zahlreiche Gewerbebetriebe und feststellten Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, gewerbliche Vorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen.
Der Kommunale Ordnungsdienst ahndete acht Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz durch Testkäufe in Kiosken, bei denen Tabak oder Alkohol an Minderjährige abgegeben wurden.
Die Kämmerei pfändete in Gaststätten und Spielhallen insgesamt 240.000 Euro an offenen Forderungen ein.
Eine Lebensmittelaufsicht kontrollierte einen Imbissbetrieb und musste aufgrund gravierender Hygienemängel, unter anderem eines Mäusebefalls, den Betrieb schließen.
Die Polizei betont, dass die Kontrollen Teil einer kontinuierlichen Strategie zur Reduktion von Kriminalität in Risikobereichen sind und künftig fortgesetzt werden sollen.
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