Berlin-Mitte: Festnahme nach Handgemenge und Sachbeschädigung am Hauptbahnhof
Ein Streit am Berliner Hauptbahnhof ist am Donnerstagmorgen eskaliert. Nach einer versuchten Attacke mit einer Glasflasche und einer zerstörten Glastür fasste die Bundespolizei den mutmaßlichen Täter im Stadtgebiet.

Am Berliner Hauptbahnhof hat ein Streit am Donnerstagvormittag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Auf dem Bahnhofsvorplatz gerieten gegen 9 Uhr zwei Männer aneinander. Nach Angaben der Bundespolizei versuchte einer der Beteiligten im Verlauf der Auseinandersetzung, sein Gegenüber am Kopf zu treten.
Als dieser Versuch misslang, warf der Mann eine Glasflasche in Richtung des Kontrahenten. Die Flasche verfehlte den 20-Jährigen, traf stattdessen jedoch eine Glastür des Bahnhofs und zerstörte diese vollständig. Der Angreifer flüchtete daraufhin vom Tatort. Der angegriffene Mann blieb bei dem Vorfall unverletzt.
Fahndung und Festnahme im Stadtgebiet
Einsatzkräfte der Bundespolizei werteten nach dem Vorfall umgehend Videoaufnahmen aus. Im Rahmen einer kurzen Fahndung spürten Polizisten den 28-jährigen Tatverdächtigen im Stadtgebiet auf und nahmen ihn vorläufig fest. Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen brachten sie ihn in die Dienststelle.
Durch die zerstörte Glastür entstand der Deutschen Bahnsten nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung, der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den Mann wieder auf freien Fuß.
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