Berlin: Bundespolizei stoppt mutmaßliches Sprayer-Trio im Wannseetunnel
Drei Heranwachsende haben am Dienstagabend eine Tunnelunterführung zwischen Wannsee und Griebnitzsee großflächig besprüht. Die Bundespolizei stellte das Trio nach kurzer Flucht.

Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Dienstagabend drei Heranwachsende vorläufig festgenommen, die zuvor eine Tunnelunterführung zwischen den Bahnhöfen Berlin Wannsee und Potsdam Griebnitzsee mit Farbe beschmiert hatten. Die mutmaßlichen Täter hatten eine Gesamtfläche von rund 27 Quadratmetern besprüht.
Gegen 19 Uhr ging der Hinweis eines Zeugen bei der Polizei ein, der die laufende Sachbeschädigung durch mehrere Jugendliche meldete. Alarmierte Streifenwagen rückten daraufhin aus und trafen die Verdächtigen noch vor Ort an.
Nach kurzer Flucht gestoppt
Den Beamten gelang es, das Trio nach einer kurzen Flucht zu stoppen und festzunehmen. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten deutliche Farbanhaftungen an der Kleidung der jungen Männer fest. Zudem sicherten die Einsatzkräfte diverse Utensilien, die zum Sprayen genutzt worden waren.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung gegen die drei 18-jährigen Tatverdächtigen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Identitätsfeststellungen setzten die Beamtinnen und Beamten die Heranwachsenden wieder auf freien Fuß.
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